Unser ganzes Leben ist von unserer Erziehung bestimmt. Was sich gehört, was „man“ tun sollte oder nicht.

Auch unser Beruf folgt diesem Muster:

  • Pappa Arzt, Sohn Arzt
  • Mamma Mutter, Tochter Mutter
  • Pappa Techniker, Tochter Technikerin

Das sind hier natürlich nur sehr verallgemeinerte Beispiele, es geht mir nur ums Prinzip.

Was wäre aber…

Was wäre, wenn es anders wäre:

  • Pappa Tischler, Tochter Konzertpianistin
  • Mamma Sekretärin, Tochter Sängerin
  • Pappa Arzt, Sohn Tischler

In unserer Welt kommt uns das komisch vor. Das kann doch nicht sein, was ist da schief gelaufen? Vorurteile kommen hoch und Knoten im Hirn.

Und die Kinder?

Entweder geben sie auf. Sie machen, was vorgegeben ist, sichert das doch Zusammenhalt, Liebe, Zustimmung und positive Rückmeldung der Umwelt.

Oder sie entdecken irgendwann im Laufe ihres Lebens, dass den eigenen Talenten zu folgen viel viel wichtiger ist, als alles Andere. Und komischerweise entdecken sie dann auch oft, dass die Liebe der Eltern oder Geschwister oder vieler Verwandter, Bekannter und Freunde doch nicht auf Nimmerwiedersehen verschwindet, nur weil sie ihren Neigungen folgen.

Welche Talente habe ich eigentlich?


Über die Jahre kann es sehr schwer sein, die eigenen Talente aus dem heraus zu filtern, was man den ganzen Tag macht, weil man es eben macht.

Also kann es gut sein, jeden Tag 5 Minuten drauf zu verwenden, zu träumen… von dem, was man tun würde, wenn ein gute Fee käme und man die berühmten drei Wünsche erfüllt bekäme.
Welche Talente hast Du?